Aufbruch
- Sabine Brenneisen
- 4. Feb.
- 1 Min. Lesezeit

Aufbruch ist wie Energie, die sich aufbaut.
Etwas will entstehen – und kommt plötzlich zum Stillstand.
Weil es Angst macht.
Was, wenn ich es nicht schaffe?
Regeln und Vorschriften tauchen von überall auf und fühlen sich nach
Begrenzung an.
Manchmal bleibt der Raum für Aufbruch klein.
Und dann plötzlich bricht er sich Bahn und lässt sich nicht mehr aufhalten –egal,
was alle sagen und welche Bedenken im Raum stehen.
Ich will groß werden und Dinge erschaffen.
Alles aufbrechen und andere mitnehmen.
Und ich verstehe nicht, warum es so viele Warnungen gibt,
wo es doch so viel zu sehen und zu erleben gibt.
Wo die Zeit ohnehin niemals reichen wird und ich zwanzig Leben dafür bräuchte.
Darf ich überhaupt so viel aufbrechen?
Warum kommt der Wunsch, kaum angekommen, wieder weiterzuziehen?
Warum kann ich nicht stillhalten und einfach genießen?
Aufbruch ist Aufregung für Neues.
Er gibt Dopamin. Stillstand dagegen lähmt die Motivation und den Enthusiasmus.
Aufbruch fühlt sich an wie neu geboren werden.
Er hält die Seele jung und unbeugsam.
Wenn genug Schalen brechen, kommen wir näher an unsere Essenz –an das, was trägt und uns ganz fühlen lässt.
Wann war Dein letzter Aufbruch?
Und wie fühlt es sich für Dich an?




