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Ablehnung


Ein unsichtbarer Faden, der sich oft ausstreckt und Grenzen aufzeigt, wo ich keine Grenze sehe.

Ein dünner, seidener Faden, der zu gerne reißt und mich ratlos zurücklässt.


Eine Geste.

Ein Blick.

Der sich anfühlt wie: du bist zu laut, zu schrill, zu bunt, zu aggressiv.


Was soll ich damit anfangen?


Meine Sprache ist schnell, meine Meinung laut, meine Kleidung bunt und meine Haltung eindeutig.

Vielleicht manchmal aufdrängend, weil ich überzeugt und enthusiastisch bin in dem, was ich tue.

Oft mit mehr Energie, als der Raum hält.


Warum fühlt es sich wie Ablehnung an?


Meine Sinne sind geschärft auf meine Umwelt und mein Gegenüber.

Und je lauter die Umwelt wird, desto leiser wird meine innere, bunte Welt.

Energie und Ausdauer ziehen sich zurück.


Mein inneres Kind schaut unsicher auf das Geschehen und weiß nicht, was es davon halten soll. Manchmal zieht es sich zurück.

Manchmal geht es voran – mit Mut und Überzeugung.

Dann ist es egal, was Umwelt und Gegenüber davon halten.

Es will frei sein von Bewertungen.

Es will sich wie Pippi Langstrumpf fühlen.

Gesehen werden.


Und trotz allem sind da auch andere Fäden, dicht gewoben.

Ein Gewebe, das hält und auffängt – egal wie laut, schrill oder bestimmend es erscheint.

Gemacht aus einem sehr elastischen Material: Liebe.


Wie fühlt sich Ablehnung für dich an?

Und welches Material gibt Dir Halt?

 
 

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