Depressive Phasen & emotionale Erschöpfung – wenn alles zu viel wird
Depressive Phasen können sich schleichend entwickeln oder plötzlich auftreten.
Viele Menschen beschreiben ein Gefühl von innerer Leere, Antriebslosigkeit, Überforderung
oder das Gefühl, „nicht mehr sie selbst zu sein“.
Oft kommen Schlafprobleme, Grübeln, Selbstzweifel oder Rückzug hinzu.
Depressionen zeigen sich bei jedem Menschen anders – bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Entscheidend ist, wie sehr der Alltag belastet ist und wie stark das eigene Leben eingeschränkt wird.
In meiner Praxis in Augsburg begleite ich Menschen dabei, wieder Kraft, Orientierung und innere Stabilität zu finden.
„Viele Menschen erleben im Verlauf unserer gemeinsamen Arbeit, dass sie ihre Gefühle besser einordnen können und mehr innere Stabilität entwickeln. Wir schaffen Raum, um Belastungen zu verstehen, Muster zu erkennen und neue Wege im Umgang mit schwierigen Phasen zu finden. Ziel ist es, wieder mehr Orientierung, Leichtigkeit und Selbstwirksamkeit zu ermöglichen.“


Typische Anzeichen einer depressiven Phase
• anhaltende Traurigkeit oder innere Leere
• Erschöpfung, Müdigkeit, fehlende Energie
• Rückzug von Freunden, Familie oder Aktivitäten
• Schlafprobleme (Ein‑ oder Durchschlafstörungen)
• Grübeln, Selbstzweifel, negatives Denken
• Konzentrationsschwierigkeiten
• Gefühl von Überforderung
• Verlust von Freude und Interesse
• Gereiztheit oder erhöhte Sensibilität
• körperliche Beschwerden ohne klare Ursache
Diese Symptome können unterschiedlich stark ausgeprägt sein – und sie sind behandelbar.
Warum depressive Phasen bei ADHS besonders häufig sind
Viele Menschen mit ADHS erleben:
• ständige Überforderung
• Kritik seit der Kindheit
• Selbstwertprobleme
• Schwierigkeiten, Struktur zu halten
• emotionale Intensität
Das kann zu Erschöpfung, Rückzug und depressiven Verstimmungen führen.
Deshalb ist die Kombination ADHS + Depression eines deiner Kerngebiete — fachlich und biografisch.


Wie ich bei Depressionen unterstütze
Ich arbeite ressourcenorientiert und kombiniere psychotherapeutische und alltagsnahe Methoden, die helfen, wieder Stabilität und Selbstvertrauen aufzubauen.
Mögliche Elemente der Begleitung:
• Stärkung des Selbstwerts
Aufbau eines freundlicheren, stabileren Selbstbildes.
• Emotions‑ und Stressregulation
Umgang mit Überforderung, innerer Anspannung & Grübeln.
• Struktur & Orientierung im Alltag
kleine Schritte, klare Routinen, realistische Ziele.
• Psychoedukation
Verstehen, wie depressive Phasen entstehen –
und wie man sie beeinflussen kann.
• Aktivierungsstrategien
Wege, wieder ins Tun zu kommen, ohne Druck.
• Ressourcenarbeit
Stärken sichtbar machen, innere Kraftquellen aktivieren.
• Begleitung bei ADHS‑bedingten Depressionen
Fokus auf Selbstwert, Entlastung und
realistische Alltagsstrategien.

